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Di. 4.11. | 19:00

Ozean und Hafen meiner Seele

Vernissage

Vernissage zur Ausstellung von Manoocher Khoshbakht

Im Jahr 2007 offenbarte sich Manoocher Khoshbakht die abstrakte Malerei – ein Moment, der sein Leben von Grund auf veränderte. Seither geht er einen Weg, der von Farben, Formen und innerer Kraft getragen ist. Jeder Pinselstrich wird zu einem Dialog mit seinem Innersten, jede Komposition zu einer Brücke zwischen Bewusstsein und Unbewusstem. Seine abstrakte Malerei bewegt sich zwischen Symbolismus und Expressionismus. Sie ist nicht plötzlich entstanden, sondern hat sich langsam, fast unmerklich, wie eine Welle an den Hafen seiner Seele gespült. In den Tiefen seiner Träume erzählt sie von Flucht und Ankunft, von innerer Zerrissenheit und Sehnsucht, die sich in Farben und Formen.

Im Rahmen der Vernissage werden drei Kurzfilme von Manoocher Khoshbakht gezeigt – alle mit klarem Bezug zu Menschenrechtsthemen:

  • „Noch Fragen?“ (6:30 Min.) – ein Film über latente, alltägliche Fremdenfeindlichkeit.

  • „Ritual“ (15 Min.) – ein Mutter-Tochter-Gespräch über das Internet entwickelt sich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Tabu- und Konfliktthemen in manchen Einwandererfamilien: Tradition, Kinderehe, Sexualität, Zwangsheirat und die Rolle von Mädchen.

  • „Verbrannte Liebe“ (ca. 8 Min.) – ein Film über Säureangriffe auf junge Frauen durch gewalttätige, verlassene Männer. Die Geschichte bewegt sich zwischen Realität, Traum und Alptraum. Zentrales Motiv: „Die Frau darf den Heiratsantrag nicht ablehnen. Sie muss gehorchen, sich unterordnen und darf keinen eigenen Willen haben.“ Der Film befindet sich derzeit noch in Postproduktion, wird aber bis Ende Oktober fertiggestellt sein.

Die Ausstellung wird bis zum 21.12.25 gezeigt und ist zu den Öffnungszeiten des steeedt zu sehen.



Eintritt frei
Manoocher Khoshbakht

Veranstalter

Kulturhaus Eidelstedt

Veranstaltungsort

Saal

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